Allgemeines zum Regionalbudget

Seit dem 1. Juli 2007 stellt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF) jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt in Brandenburg ein neues Förderinstrument aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung: das Regionalbudget. Damit erhalten alle Landkreise und kreisfreien Städte die Möglichkeit, selbständig und nach regionalen Erfordernissen Projekte für Arbeitslose, insbesondere für Langzeitarbeitslose, zu entwickeln und durchzuführen. Grundlage war die vorangegangene erfolgreiche Erprobung des Regionalbudgets in drei Landkreisen und einer kreisfreien Stadt.
Auch die Prignitz konnte bereits von 2005 - 2007 sehr gute Erfahrungen in der Modellphase des Regionalbudgets sammeln.

Unter dem Motto "Beschäftigungsperspektiven eröffnen - Regionalentwicklung stärken" ist die Zielstellung des Landes Brandenburg eine stärkere Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik. Die Entscheidungsträger in den Landkreisen und kreisfreien Städten haben neue und weit reichende Gestaltungs- und Handlungskompetenz erhalten.

Ziele des Regionalbudgets

Als innovatives Instrument der Arbeitsmarktförderung greift das Regionalbudget auf Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) zurück. Im Rahmen der Prioritätsachse C "Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie der sozialen Eingliederung von benachteiligten Personen" des ESF-Operationellen Programms 2007 bis 2013.

Unter Einbeziehung der regionalen Entwicklungskonzepte sind mit der Regionalbudgetförderung im Land folgende strategische Ziele zu erreichen:
• Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung von arbeitslosen Frauen und Männern
• Verbesserung der sozialen Eingliederung von arbeitslosen Frauen und Männern
• Anregung von Akteurskooperationen und Netzwerkbildung vor Ort

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